Die Drinkkategorien ganz einfach erklärt!

Darf es ein Before-Dinner-Drink sein oder doch eher ein After-Dinner Drink? Wie wäre es mit einem Aperitif? Bei der Vielzahl an verschiedenen Drinks weiß man irgendwann nicht mehr wann und wie diese eigentlich getrunken werden sollen.  In diesem Artikel möchten wir dir die verschiedenen Kategorien der Getränke näher bringen.

Im Grunde bezeichnet man jedes Mixgetränk als Cocktail und davon gibt es dann noch um die 30 Unterkategorien. Damit du als Hobby-Barkeeper Bescheid weißt, haben wir dir hier das Wichtigste aus allen Kategorien zusammengefasst.

Cocktails

Der Cocktail selbst zählt zu den Shortdrinks und wird in Before- bzw. After- Dinner-Drinks unterteilt. Die Grenze zwischen den beiden Arten kann man jedoch nur schwer ziehen. Generell trinkt man süßes nach und herbes eher vor dem Essen. Während dem Essen verzichtet man auf Mixgetränke. Cocktails sind dabei immer mit Alkohol.

Before-Dinner-Drink

Zu dieser Kategorie zählen alle trockenen Mixgetränke. Trocken bedeutet übrigens, dass wenig bis gar kein Zucker im Getränk enthalten ist. Der Martini-Cocktail zählt dabei zu den bekanntesten Getränken. Bei uns in Europa sind diese Drinks eher selten anzutreffen, die Before-Dinner-Drinks sind primär am amerikanischen Markt üblich.

After-Dinner-Drink

Anders als bei den Before-Dinner-Drinks zählen hier alle zuckerhaltigen Getränke dazu. Diese werden nach dem Essen getrunken und enthalten meist Sirupe, Liköre oder auch Sahne. Bekannt ist hier z.B. Brandy Alexander.

Champagnercocktail

Fast unbegrenzt sind die Möglichkeiten mit Champagner als Zutat. Diese Mixgetränke können dabei von mittags bis spät in den Abend getrunken werden.

Bei der Champagnerwahl solltest du aber darauf achten, dass dieser gut gekühlt ist. Die Geschmacksrichtung sollte dabei Brut oder Extra Dry sein, da die anderen Richtungen einen unangenehmen Geschmack in Kombination mit den anderen Cocktail-Zutaten haben können.

Du kannst statt dem Champagner übrigens auch Sekt verwenden. Diese Cocktails nennt man dann auch Sektcocktails.

Aperitif

Mit dem Aperitif sind wir auch schon in der nächsten Kategorie. Diese Getränke werden vor dem Essen getrunken. Man unterscheidet dabei nochmals in weinhaltige Aperitifs und auch in Bitteraperitifs. Beide zählen dabei zu den Before-Dinner-Drinks.

Die Aperitifs sind bei uns, im Gegensatz zu einem klassischen amerikanischen Before-Dinner-Drink, bei einem Empfang durchaus üblich.

Shortdrink

Bei den Sportdrink handelt es sich um Getränke mit geringer Flüssigkeitsmenge. Diese Getränke werden gemischt und in kleinen Gläsern oder auch in Stielgläsern serviert. Beispiel hierfür ist der Drink Rusty Mail oder auch Irish Coffee.

Longdrinks

Zu den Longdrinks zählen alle Mischungen mit größerer Flüssigkeitsmenge. Beispiel hierfür ist die Mischung Gin/Wodka mit Tonic Water oder Rum mit Cola.

Man verwendet für die Mischung ein größeres Glas, gibt ein paar Eiswürfel dazu, 4 cl der Spirituose und füllt das Glas mit Cola oder anderen Säften auf.

Die Anzahl der möglichen Mischungen ist dabei fast unbegrenzt, da hier zu Rum, Likören und vielen anderen Säften gegriffen werden kann.

Diese Drinks werden gerne auf diversen Partys ausgeschenkt, weil sie schnell gemischt werden und nur wenig Zeit bzw. Zutaten benötigen.

Fizzes

Der Fizz besteht aus Spirituose, Zitronensaft und Zuckersirup. Er wird im Shaker gemischt und in ein mittelgroßes Glas ohne Stiel mit Sodawasser serviert. Wichtig ist dabei das richtige Verhältnis zwischen Zitronensaft und Zuckersirup. Das Glas kann dabei einen Zuckerrand haben, wird aber auch gerne ohne Zuckerrand und Garnitur serviert.

Collins

Anders als die Fizzes, werden die Collins im Longdrinkglas auf Eiswürfeln serviert. Als Dekoration werden eine Zitronenscheibe und eine Cocktailkirsche verwendet.

Flips

Bei Flips handelt es sich um Getränke mit den Zutaten Eigelb, Sahne und Zuckersirup. Wichtig sind die Verwendung von trockenen Eiswürfeln und das schnelle Schütteln, um das Verwässern des Getränkes zu verhindern. Das Servieren erfolgt dabei im Stielglas oder Sektkelch mit einer Prise Muskatnuss.

Fancy Drinks

Alle Cocktails welche aufgrund ihrer Zubereitungsarten nicht eingereiht werden können, wandern in diese Gruppe.

Sours

Bei den Sours handelt es sich um vorwiegend saure Getränke. Das wird durch den hohen Anteil an Zitronensaft erreicht. Die Basis besteht bei einem Sour aus Zitronensaft, Spirituose und Zuckersirup.

Beim ursprünglichen Sour handelt es sich um eine Mischung mit Whisky. Heute werden auch Spirituosen wie Gin, Wodka, Rum uvm. verwendet. Die Zutaten werden im Shaker gemischt und im Fizzglas serviert.

Alkoholfreie Cocktails

Bei dieser Getränkegruppe wird auf Spirituosen komplett verzichtet. Die Mischung erfolgt dabei meist aus Fruchtsäften. Auch bei den alkoholfreien Mixgetränken gib es viele gute Kombinationen.

Bowlen

Hauptsächlich bekannt in Amerika bei diversen Festen aber auch gerne bei uns vereinzelt vorzufinden sind die Bowlen.

Hotdrinks

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um alle heißen Getränke. Dazu wird im bekanntesten Fall der Irish Coffee gezählt aber auch der Glühwein kann im weitesten Sinne dazu gezählt werden.

Tropical Drinks

Diese Kategorie dient eher als zusätzliche Unterteilung für Longdrinks. Hier können z.B. Drinks mit den Spirituosen Rum, Tequila oder Cachaca eingeordnet werden.

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